Abteilung Waldnutzung

Arbeitsbereich Angewandte Holzforschung
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Angewandte Holzforschung

Die waldbauliche Behandlung prägt das Wachstum der Bäume und damit die Entwicklung des Holzes. In der Folge können äußere und innere Holzeigenschaften und Strukturen sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, wodurch die Qualität des Holzes und die Eignung für die spätere Verwendung entscheidend beeinflusst werden. In diesem Arbeitsbereich wird der Einfluss von Holzeigenschaften und -strukturen auf die Qualität des Holzes untersucht, und daraus die Eignung von Holz für spezifische Produkte und Produktlinien abgeleitet.

Die Angewandte Holzforschung umfasst die Bewertung äußerer und innerer Holzstrukturen und deren Beurteilung mit Blick auf die Verarbeitung in der Sägeindustrie, Holzwerkstoffproduktion, der Papier- und Zellstoffindustrie sowie die Verwendungsmöglichkeiten einschließlich der energetischen Nutzung. Die Forschungsschwerpunkte liegen in der praxisbezogenen Beurteilung und Bewertung von Holzmerkmalen. Der Arbeitsschwerpunkt ist die große Variabilität von Holzeigenschaften und verwendungsrelevanter Holzstrukturen. Dabei werden Holzeigenschaften wie die Holzdichte oder Holzfeuchtigkeit, oder Strukturen wie Äste, Jahrringbreite, Risse, Harzgallen, oder Reaktionsholz, beurteilt mit Blick auf die Eignung oder Einschränkung für die unterschiedlichsten Verwendungsmöglichkeiten. In enger Zusammenarbeit mit der verarbeitenden Industrie wird untersucht, wie genau Rohholzsortimente beschrieben werden sollten, um auch für die zukünftigen Anforderungen an den verarbeiteten Rohstoff für neue Produkte das Rohholz bereitstellen zu können.


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 Projekte im Arbeitsbereich

Buchen-Stammholz als Rohholz zur Brettschichtholzproduktion - Charakterisierung potentiell geeigneter Rundholzsorten

Bereits abgeschlossen