Waldschnepfenmonitoring: Ergebnisse der Kartierung 2023

Waldschnepfe auf einem verschneiten und mit Blättern bedeckten Boden serkanmutan – stock.adobe.com

Die Waldschnepfe ist eine sehr heimliche Waldbewohnerin. Über ihr Vorkommen und ihre Populationsentwicklung in Baden-Württemberg ist daher nur wenig bekannt. Zwar kann der Zugvogel während der Zugzeit im Herbst nahezu überall im Land angetroffen werden, doch die Verbreitung der lokalen Brutpopukation und ihre Entwicklung liegen weitgehend im Dunkeln.

Seit Ende 2019 läuft an der FVA das Projekt "Methodenentwicklung für das Waldschnepfen-Monitoring". Im Mai und Juni jeden Jahres führte die FVA seitdem eine Kartierung der Waldschnepfenbalz durch. Unterstützt wurde sie dabei von vielen Bürgerinnen und Bürgern. Die Ergebnisse der Kartierung 2023 liegen jetzt vor.

Die Ergebnisse in Kürze:

  2023 2022
Überprüfte Standorte (Anzahl) 233 323
   davon mit Waldschnepfen nachgewiesen 170 (73%) 194 (60,1%)
   davon ohne Waldschnepfennachweis 63 (27%) 129 (39,9%)
Ehrenamtlich helfende Personen 136 153
Durchgeführte Kartierungen 519 690
Der Höchstwert der an einem Abend erfassten Überflüge

25
(im Hartwald bei Karlsruhe)

19
(beim Schwäbisch Hall)
Durchschnittliche Überflüge je Zählung 4,2 4,4
Gesamte Einzelbeobachtungen 1152 1614

 

Ausführliche Ergebnisse können dem aktuellen Bericht "Methodenentwicklung Waldschnepfen-Monitoring" entnommen werden.

Bericht herunterladen (PDF 5,8 MB)

Hintergrund

Seit 2018 läuft an der FVA das Projekt "Methodenentwicklung für das Waldschnepfen-Monitoring" und erfasst die Waldschnepfenbalz im Frühjahr. Bei diesen Kartierungen werden Erfassungsmethoden erprobt und weiterentwickelt. So entsteht ein Konzept, das die Grundlage für ein langfristiges Monitoring liefern kann.

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