Intensives Ökosystemmonitoring in Baden-Württemberg

 
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Die 6 Standorte des Intensiven Ökosystemmonitorings sind eine Untermenge der 19 Stationen des Depositionsmessnetzes und der Kronenzustands-Dauerbeobachtungsflächen.
Die einzelnen Untersuchungsflächen sind jeweils 0,25 ha groß. Auf diesen werden zusätzlich Stoffflusssmessungen und wachstumskundliche Untersuchungen sowie zweijährlich Nadelanalysen und Vegetationsaufnahmen durchgeführt.

An den Messorten wird die Wirkung von Stoffeinträgen aus der Luft (Depositionen) auf Transportprozesse in der Bodenlösung untersucht.
Die Messorte repräsentieren Stoffflusstypen, die sich durch die Hauptbodenart und Depositionsmerkmale definieren.


Stoffflussbaum
Die meteorologischen und bodenphysikalischen Messungen ermöglichten eine detaillierte Auswertung der Wasserversorgung, z.B. nach dem Extremtrockenjahr 2003.
Die Transportrate von Stoffen mit dem Bodensickerwasser hängt stark vom Bodenaufbau und der regionalen Depositionsbelastung ab. Die Tiefenverteilung der Stoffflussdichten wird in sogenannten Stoffflussbäumen dargestellt, die einen schnellen Überblick über Quellen und Senken für Stoffe im Boden ermöglichen.

Die Zeitreihe der Nadel - / Blattanalyse wichtiger Nährelemente zeigt die Entwicklung der Waldernährung und ermöglicht eine Prognose, ab wann und unter welchen Bedingungen (Deposition, Witterung und Bodeneigenschaften) mit Engpässen in der Waldernährung zu rechnen ist. Diesen kann z.B. durch Bodenschutzkalkungen entgegengewirkt werden.


Der Bestimmungsschlüssel "Bodenfauna der Düngeversuchsfläche Ochsenhausen" ermöglicht durch die fotografisches Darstellung verschiedener Tiergruppen einen leichter Zugang zur Artenvielfalt der wirbellosen Fauna der Böden unserer Wälder.