Abteilung Forstökonomie

Arbeitsbereich Ökonomie der Forstwirtschaft
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Ökonomie der Forstwirtschaft

Der Fachbereich "Ökonomie der Forstwirtschaft" beschäftigt sich mit der Frage, wie sich äußere Einflüsse auf die Bewirtschaftung und insbesondere auf die Ertragskraft der Forstbetriebe auswirken. Im Vordergrund stehen hierbei betriebswirtschaftliche Fragestellungen wie Waldbewertung, finanzielle Kompensation von Nutzungseinschränkungen, Bewertung von Produktionsrisiken sowie Produktdiversifikation in Forstbetrieben.

Der Trend, dem Wald immer mehr Leistungen abzuverlangen, ist ungebrochen. Unter dem international gebräuchlichen Oberbegriff "Ökosystemdienstleistung" versteckt sich eine Fülle von Leistungen, die der Gesellschaft insbesondere ökologische und soziale Vorteile verschaffen. Das Ausmaß, inwieweit diese Leistungen mit Zusatzaufwendungen verbunden sind, ist extrem unterschiedlich und reicht vom Kielwasser bis zur Sturmflut, die eine ertragsorientierte Forstwirtschaft auf Teilflächen ausschließen kann. Nur eine emotionslose, sachliche ökonomische Analyse erlaubt es hier, die jeweiligen Einflüsse sachgerecht zu benennen. Neben den wissenschaftlichen Analysen verfolgt der Arbeitsbereich darüber hinaus auch das Ziel, Beratungs- und Entscheidungsunterstützungsinstrumente für die Praxis zu entwickeln. Auf Basis eines von MÖHRING und RÜPING (2006) vorgestellten Bewertungskonzeptes bietet der Arbeitsbereich ein internetbasiertes Informations- und Entscheidungsunterstützungssystem an, das zur Berechnung von forstlichen Nutzungseinschränkungen benutzt werden kann.


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 Projekte im Arbeitsbereich


Bereits abgeschlossen