Abteilung Boden und Umwelt

Arbeitsbereich Bodenphysik
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Bodenphysik

Im Schwerpunktbereich Bodenphysik stehen Untersuchungen zu Befahrungsschäden und deren Regeneration sowie zu Spurengasflüssen im Vordergrund. Es werden bodenphysikalische Transfer- und Zustandsgrößen für die Parametrisierung von Modellen in den Bereichen Wald und Wasser sowie der Klimafolgenforschung bereitgestellt.

Sowohl chemische Prozesse der Bodenversauerung als auch eine befahrungsbedingte Verformung verringern die Aktivität von Bodenorganismen und damit auch die Entstehung des für Wurzeln notwendigen Porenraums. Die mit dem Bodenstrukturverlust einhergehende Einschränkung der der Bodenbelüftung stellt dabei eine wesentliche Steuergröße dar.
Sie ist neben der Durchwurzelung ein geeigneter Indikator für die Beurteilung von Bodenstrukturveränderungen. Auch die Quellen- und Senkenfunktion von Waldböden für CO2 sowie die weiteren klimarelevanten Spurengase hängen von den Belüftungsverhältnissen und damit von der Bodenstruktur ab. Wie der Gastransport sind Wasserleitfähigkeit und Wasserspeicherfähigkeit an die Bodenstruktureigenschaften gebunden. Sie sind wesentliche Eingangsparameter für Wasserhaushaltsmodelle. Im Zuge der Wiederholungsinventur der Bodenzustandserhebung wurden Wasserretention und -leitfähigkeit flächendeckend bestimmt und stehen für die Beurteilung der Veränderung des Trockenstressrisikos im Zuge sich wandelnder klimatischen Rahmenbedingungen bereit.


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 Projekte im Arbeitsbereich

Strategie zur aktiven Regeneration von Bodenverdichtung durch Forstmaschinen und zum vorsorgenden Bodenschutz

Bereits abgeschlossen