Abteilung Boden und Umwelt

Arbeitsbereich Regionalisierung von Bodendaten
[ Abteilung Boden und Umwelt ]    [ Arbeitsbereich ]
 

Regionalisierung von Bodendaten

Arbeitsbereich ist 2012 ausgelaufen

In diesem Arbeitfeld besteht die Aufgabe darin in den großen, messtechnisch nicht erfassten Zwischenräumen zwischen den Messorten der Umweltmessnetze, Bodendaten statistisch begründet auf der Basis von Geländeeigenschaften abzuschätzen. Gegenstand ist die Erstellung von quasi kontinuierlichen Geländemodellen zu chemischen und physikalischen Bodeneigenschaften und zum Wasserhaushalt. Der Stand der Arbeiten erlaubt derzeit die Entwicklung von Vorarbeiten zur Standortskartierung, die den Aufwand für die Kartierung deutlich reduzieren wird.

In den letzten 3-5 Jahren wurden statistisch basierte Regionalisierungsmodelle entwickelt, die bodenchemische und -physikalische Zustandsgrößen ausgehend von den in systematischen Gitternetzen vorliegenden Daten der Umweltmessnetze in Bereichen schätzen, in denen keine Messungen vorliegen. Diese quasi-kontinuierlichen Geländemodelle sind eine wertvolle Planungsgrundlage. Insbesondere für hoch-variable Parameter wie den Bodenkohlenstoffvorrat lassen sich nur mittels solcher Geländemodelle adäquate und statistisch zuverlässige Inventuren erstellen. Der Stand der Arbeiten erlaubt z.B. derzeit die Entwicklung von Vorarbeiten zur Standortskartierung, die den Aufwand für die Kartierung deutlich reduzieren würden.


nach oben