Das forstliche Versuchsgelände Liliental

Der Urweltmammutbaum

Der Urwelt-Mammutbaumm

Der lateinische Name des Urwelt-Mammutbaums ist kaum aussprechbar: Metasequoia glyptostroboides Hu et Cheng. Er ist ein Verwandter von Mammutbaum und Küsten-Sequoie. Lange Zeit galt die Art als ausgestorben. Ihr Holz und ihre Nadeln waren als Fossilreste aus tertiären Braunkohlelagern von vielen Stellen der nördlichen Halbkugel bekannt. Jedoch erst im Jahr 1944 entdeckten Botaniker der Universität Nanking lebende Bäume dieser Art im Grenzbereich der mittelchinesischen Provinzen Szechuan und Hopeh. Zwei in den Jahren 1946 und 1947 mit amerikanischer Unterstützung durchgeführte Expeditionen brachten Saatgut des Urwelt-Mammutbaums nach Nanking, von wo aus Proben an viele botanische Gärten der Welt zur Aussaat versandt wurden.

Die Pflanzen des 1961 im Liliental gepflanzten Bestands wurden durch Stecklingsvermehrung gewonnen. Der Mutterbaum steht im Arboretum der Universität Stuttgart-Hohenheim.

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