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Bodenzustandserhebung (BZE)

Soil chemical survey Level I program

Der chemische Zustand von gesamten Bodenprofilen wird bei der Bodenzustandserfassung bis zum anstehenden Gestein erfasst. Dadurch, dass die Untersuchungen nicht nur auf den Oberboden und den Wurzelraum beschränkt sind, kann der Versauerungs- und Entbasungszustand von Waldböden umfassend beschrieben und in Bezug auf externe Einflüsse interpretiert werden. Ein umfangreicher Kopfdatensatz erleichtert kausalanalytische Interpretationsansätze. Durch Wiederholungsaufnahmen in 10-15jährigem Turnus wird die chemische Entwicklung der Waldböden erfasst. Chemische Veränderungen in Waldböden betreffen die Filter- und Pufferfunktion von Waldböden, deren Funktion als Grundlage der Waldernährung und die Funktion als Lebensraum für Bodenorganismen. Integraler Bestandteil der Bodenzustandserfassung ist die Ernährungsinventur, die im 5 - jährigen Abstand wiederholt wird. An allen Messpunkten im 8x8km Raster werden von den Hauptbaumarten Fichte und/oder Tanne und Buche und/oder Eiche je 3 Bäume beprobt. Diese Beprobung ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Enpässen in der Waldernährung und damit die konkrete Umsetzung von Gegenmaßnahmen.

Beginn: 1989 - Ende: langfristiges Projekt
Leitung: Hartmann, Peter - Abteilung: Boden und Umwelt
Beteiligte Abteilungen:       
Arbeitsbereich: Forstliches Umweltmonitoring
Forschungsschwerpunkt: ohne Schwerpunkt



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