Haselhuhn

Kennzeichen

Verbreitung

Lebensraum

Kennzeichen

Das Haselhuhn wird mit ca. 400 g etwa so groß wie eine Taube. Sein Gefieder ist am Rücken grau, die Seiten sind rostbraun und schwarz gezeichnet, die Unterseite ist weiß mit tropfenartigen schwarzbraunen Flecken. Es besitzt eine Federholle, die sich bei Erregung streubt. Von der Wald-schnepfe, die ein ähnliches Erscheinungsbild aufweist, unter-scheidet es sich vor allem durch seinen kurzen kneifzangen-förmigen Schnabel und die schwärzliche, weißlich gesäumte und von zwei einfarbigen graubraunen Mittelfedern unter-brochene Schwanzbinde:
Haselhahn: Er trägt als auffälligstes Merkmal den größten Teil des Jahres einen schwarzen, weiß umgrenzten Kehlfleck.
Haselhenne:
[zurück]
Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet sind die Nadelwälder Nordeuropas und Sibiriens und die südlich angrenzende Mischwaldzone. In Mitteleuropa bilden die waldreichen Mittelgebirge die west-lichen Verbreitungsausläufer.

So finden sich Haselhühner heute noch in gesicherten Beständen in den unteren Waldstufen der Alpen und im Böhmischen und Bayrischen Wald. Im Rheinischen Schiefer-gebirge und im Schwarzwald sind sie ebenso wie in den Vogesen und dem Schweizer Jura unmittelbar vom Aus-sterben bedroht.
[zurück]
Lebensraum

Vorraussetzung für die Lebensraumeignung sind deckungs-bietende Fichten in enger Verzahnung mit Nahrungspflanzen, insbesondere den Pionierbaumarten wie Erle, Birke, Vogel-beere, Weide, Aspe. Eine Besonderheit bilden die nur aus Laubbäumen bestehenden Niederwald-Lebensräume, in denen das Haselhuhn vor allem im letzten Jahrhundert besonders günstige Bedingungen vorfand.
Haselhuhn-Uhr
[zurück]